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Donnerstag, 19. Oktober 2006

09.15–10.00Anmeldung & Empfang, Kaffee 
10.00–10.30 Prof. Dr. Ulrich Eisenecker, Universität Leipzig: Begrüßung, organisatorische Aspekte, Konferenzüberblick [Folien]
10.30–11.00 Prof. Dr. Volker Gruhn, Universität Leipzig: Kompetenz und Erfahrungen in modellgetriebener Entwicklung am Beispiel von 21c [Folien]
11.00–11.30 Prof. Dr. Bogdan Franczyk, Universität Leipzig: Variantenreiche Prozesse und deren Provisioning [Folien]
11.30–12.15 Dr. Juha-Pekka Tolvanen, MetaCase: Making Models Work: Domain-Specific Modeling for Full Code Generation (Vortrag und Diskussion in Englisch) [Abstract]
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12.15–13.15Mittagessen 
13.15-14.00 Roman Roth, innoQ Schweiz GmbH: Modellgestützte Software-Modernisierung [Abstract]
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14.00-14.45 Dr. Danilo Beuche, pure Systems GmbH: Migration existierender Systeme auf Softwareproduktlinienentwicklung [Abstract]
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14.45–15.30 Dr. Christoph Niemann, otris software AG: Modellgetriebene Software-Entwicklung: Wunsch oder Wirklichkeit? [Abstract]
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15.30–16.00Kaffeepause 
16.00–16.45 Dr. Axel Uhl, SAP AG: Scaling up Model-Driven Development (Vortrag in Deutsch, Folien in Englisch) [Abstract]
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16.45–17.30 Carsten Bock, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG: Visuelle domänenspezifische Sprachen – Der Schlüssel zur modellgetriebenen Entwicklung von Mensch-Maschine-Schnittstellen? [Abstract]
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17.30–18.15 Jens Weiland, DaimlerChrysler AG: Modellbasierte Variantenkonfiguration von Embedded Automotive Software [Abstract]
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Freitag, 20. Oktober 2006

09.00–09.30 Prof. Dr. Ulrich Eisenecker, Universität Leipzig: Software-Ökonomie und Software-Systemfamilien [Folien]
09.30–10.15 Rüdiger Schilling, Delta Software Technology GmbH: Generatoren – mehr als ein notwendiges Übel? [Abstract]
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10.15–10.45Kaffeepause 
10.45–11.30 Peter Hänsgen, Intershop Communications AG: Modellgetriebene Entwicklung in der Praxis [Abstract]
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11:30–12.15 Steve Cook, Microsoft: Domain Specific Development (Vortrag und Diskussion in Englisch) [Abstract]
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12.15–13.15Mittagessen 
13.15–14.00 Podiumsdiskussion: Methoden und Werkzeuge (Leitung: Dr. Danilo Beuche)  
14.00–14.45 Markus Völter: Steigerung der Softwarequalität durch modellgetriebene Entwicklung [Abstract]
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14.45–15.15Kaffeepause 
15.15–16.00 Gunther Lenz, Siemens Corporate Research: Software Factories in the Real World (Vortrag und Diskussion in Deutsch) [Abstract]
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16.00–16.45 Thomas Stahl, b+m Informatik AG: MDSD-spezifisches Projektmanagement [Abstract]
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16.45–17:30 Podiumsdiskussion: Management (Leitung: Rüdiger Schilling)  
17.30–17.45 Prof. Dr. Ulrich Eisenecker, Universität Leipzig: Abschließende Bemerkungen und Verabschiedung  




Abstracts




Dr. Juha-Pekka Tolvanen: Making Models Work: Domain-Specific Modeling for Full Code Generation

Domain-Specific Modeling (DSM) languages provide a viable solution for improving development productivity by raising the level of abstraction beyond coding. With DSM, the models are made up of elements representing concepts that are part of the domain world, not the code world (like e.g. in UML). These languages follow domain abstractions and semantics, allowing developers to perceive themselves as working directly with domain concepts. In many cases, full final product code can be automatically generated from these high-level specifications with domain-specific code generators. This talk introduces DSM and shows real-life examples from various fields of software product development - ranging from embedded cell phone software to B2B J2EE web sites. Second part of the talk addresses the guidelines for implementing DSM: how to identify the necessary language constructs, and different ways of building code generation.



Roman Roth: Modellgestützte Software-Modernisierung

Model Driven Development (MDD) führt, richtig angewendet, zu einer wirtschaftlicheren Softwareentwicklung. Bei MDD relevant werden die Kosten zur Erstellung und Pflege des Modells - einer genügend präzisen und maschinell verarbeitbaren Softwarespezifikation. Der häufig praktizierte Ansatz, UML als Spezifikationssprache zu verwenden, ist aus Kostensicht selbst bei Neuentwicklungen fragwürdig; bei der Modernisierung umfangreicher Altsysteme ist ein Nachspezifizieren mit UML nicht finanzierbar. Gefragt sind deshalb Ansätze, die mittels maschineller Analyse aus einer existierenden Codebasis ein Modell erzeugen und damit einen wirtschaftlichen Einstieg in MDD ermöglichen. innoQ ist bei zwei namhaften Kunden in Projekte involviert, die diesen Ansatz verfolgen, um sehr umfangreiche und unternehmenserfolgskritische Applikationssysteme zu modernisieren. Bei dem einen Kunden war innoQ in den letzten drei Jahren am Aufbau einer mächtigen MDD-Umgebung beteiligt, die heute zentral für die Neuentwicklungen genutzt wird. Der Vortrag reflektiert die Erfahrungen mit MDD für die Softwaremodernisierung bei Großunternehmen.



Dr. Danilo Beuche: Migration existierender Systeme auf Softwareproduktlinienentwicklung

In sehr vielen Fällen ist ein vollständiger Neubeginn der Entwicklung bei Umstellung auf eine Plattform-basierte Entwicklung/Produktlinienentwicklung nicht realisierbar. Im Regelfall soll mit möglichst wenig zusätzlichem Aufwand eine Migration auf der Basis der bereits entwickelten Systeme erfolgen. Der Vortrag stellt typische Ausgangsszenarien für eine Umstellung vor und skizziert eine Vorgehensweise für den Ablauf der technischen Migration. Insbesondere wird auf die Gewinnung und Darstellung von Informationen über für die Produklinie relevante Gemeinsamkeiten und Unterschiede der bereits vorhandenen Produkte/Produktvarianten eingegangen. Neben diesen technischen Aspekten der Umstellung wird auch kurz auf einige in der Praxis zu findende Ansätze zur organisatorischen Gestaltung der Umstellung und des sich daran anschließenden Produktlinienentwicklungsprozesses diskutiert.



Dr. Christoph Niemann: Modellgetriebene Software-Entwicklung: Wunsch oder Wirklichkeit?

Die modellgetriebene Software-Entwicklung verspricht bessere Software-Qualität, höheres Abstraktionsniveau und effizientere Entwicklung. Dabei übernehmen konfigurierbare Generatoren einen Großteil den Entwicklungsarbeit. Aber funktioniert das auch in der Praxis und in Projekten, die sich längst im "Pflegestadium" befinden? Der Vortrag zeigt, wie sich mehrere Projekte über fünf und mehr Jahre modellgetrieben "entwickelt" haben und beantwortet einige interessante Fragen:



Dr. Axel Uhl: Scaling up Model-Driven Development

SAP is continually expanding the reach of model-driven development methodologies and tools to span an increasing number of aspects of software development. This causes the number and size of the models and modeling languages to grow and addresses a large number of users working with those models. Scaling modeling up in this way raises a number of interesting challenges. In this talk some of those challenges will be described, such as technical teamwork issues, layered development, verticalization or constraint validation. SAP's solution approaches in those areas will be outlined.



Carsten Bock: Visuelle domänenspezifische Sprachen – Der Schlüssel zur modellgetriebenen Entwicklung von Mensch-Maschine-Schnittstellen?

Mit der stetig zunehmenden Funktionsvielfalt von Bediensystemen ist die Zusammenarbeit von Experten aus unterschiedlichen Domänen zum kritischen Erfolgsfaktor für die Entwicklung leistungsfähiger Mensch-Maschine-Schnittstellen geworden. Um ebenso effektive wie effiziente Entwicklungsprozesse zu etablieren, werden leistungsfähige DV-Werkzeuge benötigt, die die Schnittstellen in interdisziplinären Projektteams in geeigneter Weise abbilden und die beteiligten Entwickler in allen Projektphasen unterstützen können. Am Beispiel der Entwicklung einer graphischen Benutzungsoberfläche für Fahrerinformationssysteme wird vorgestellt, welche Möglichkeiten die modellgetriebene Software-Entwickung bietet, um die Probleme in konventionellen Entwicklungsprozessen zu überwinden. Gleichzeitig werden die Potenziale der domänenspezifischen Modellierung für die Realisierung modellgetriebener Entwicklungsprozesse aufgezeigt. Darüber hinaus werden die Erfahrungen mit der Erstellung visueller domänenspezifischer Sprachen und Codegeneratoren sowie der benötigten Frameworks dargestellt. Abschließend werden anhand der bisherigen Erfahrungen Weiterentwicklungsmöglichkeiten fürheute verfügbare Meta-Modellierungswerkzeuge abgeleitet.



Jens Weiland: Modellbasierte Variantenkonfiguration von Embedded Automotive Software

Die Funktionalität im Fahrzeug ist geprägt durch ein hohes Maß an Variabilität. Die Ursache dieser Variabilität ist vielschichtig, von gesetzlichen Rahmenbedingungen, über Forderungen nach mehr Sicherheit und Komfort, bis zur technischen Auslegung zugehöriger elektronischer Systeme. Zudem forcieren elektronische Systeme die Variantenbildung, da durch sie bestimmte Funktionen – beispielsweise ESP oder Abstandsregelung – erst realisierbar werden. Zentraler Bestandteil dieser elektronischen Systeme ist mittlerweile die embedded Software. Sie implementiert als Steuerungs- oder Regelungsfunktion die Funktionslogik: Empfangene Sensordaten werden in der Software verarbeitet und das Ergebnis der Kalkulation an die Aktoren gesendet. Im Automobilbereich wird mehr und mehr embedded Software modellbasiert entwickelt. Ein wichtiger Vertreter der modellbasierten Entwicklung von embedded automotive Software ist Matlab/Simulink. Durch den steigenden Einfluss der modellbasierten Softwareentwicklung sind insbesondere Konzepte zur Modellierung von Variabilität in Architekturmodellen, dem Management dieser Variabilität und deren Konfiguration von besonderem Interesse. Ziel ist die (Teil-)Automatisierung der modellbasierten Variantenkonfiguration im Rahmen der automotive Softwareentwicklung. In diesem Beitrag werden wesentliche Aspekte für die modellbasierte Variantenkonfiguration von embedded automotive Software am Beispiel einer durchgängigen Werkzeugkette vorgestellt.



Rüdiger Schilling: Generatoren – mehr als ein notwendiges Übel?

"Model Driven" in allen Ausprägungen (MDA, MDD, MDSD ...) zählt zu den aktuellen Schlagworten und ist mit hohen Erwartungen verbunden. Am Ende müssen Modelle irgendwie in ausführbare Anwendungen transformiert werden. Dazu werden Generatoren benötigt. Woher kommen diese Generatoren? Man kann erwarten, dass MDA-basierte Modellierungswerkzeuge von den jeweiligen Herstellern mit entsprechenden Generatoren ausgerüstet sind. Bei der Umsetzung von Konzepten, wie Software-Systemfamilien, -Produktlinien und DSLs entsteht aber auch die Notwendigkeit für projektspezifische Generatoren. Es gibt das Risiko, durch die zusätzlichen Aufwendungen für die Entwicklung und Wartung der Generatoren, den Nutzen der Modellierung mehr als einzubüßen. Die Frage ist also: Wie ist eine wirtschaftliche Entwicklung von Generatoren möglich? Der Vortrag zeigt



Peter Hänsgen: Modellgetriebene Entwicklung in der Praxis

Die modellgetriebene Entwicklung wird bei der Firma Intershop seit längerer Zeit erfolgreich zur Entwicklung von eCommerce-Software verwendet. Im Vortrag soll gezeigt werden, welche Werkzeuge und Modelle dabei zum Einsatz kommen, welche Erfahrungen damit gesammelt wurden und welche Anforderungen sich für die zukünftige Weiterentwicklung des Verfahrens ergeben.



Steve Cook

Domain Specific Development is a pattern for developing systems that automates the generation of applications using custom-built Domain Specific Languages that directly represent concepts familiar to users in specific domains. It embodies a way of thinking about model driven development that can increase agility and productivity, and facilitate the development of software product lines. This talk will explain the principles of Domain Specific Development, placing it in the context of Microsoft's strategic Software Factories initiative. Examples to illustrate the approach will be demonstrated using the Domain Specific Language tools in Visual Studio 2005.



Markus Völter: Steigerung der Softwarequalität durch modellgetriebene Entwicklung

Neben der Steigerung der Entwicklungseffizienz hat die modellgetriebene Entwicklung (Model Driven Software Development, kurz MDSD) insbesondere positive Auswirkungen auf die Qualität des entwickelten Systems. Dabei wirken sich verschiedene Effekte aus:

Der Vortrag greift diese Punkte auf und konkretisiert sie anhand von komponentenbasierter und serviceorientierter Architekturen.



Gunther Lenz: Software Factories in the Real World

There is a lot of hype and hope surrounding the Software Factories paradigm as defined by Jack Greenfield and Keith Short. But do you know anyone who actually applied the theory of Software Factories in a real world scenario? No? We did! I will present the results of our "ISpySoft" Software Factory case study. Based on our case study I will show how to translate the theory of Software Factories into a real life project and strategies to implement it. Furthermore I will discuss the problems we encountered and best practices we identified during our implementation of the Software Factories approach. The attendee will walk away with practical advice on what works well, what doesn't and how to apply the Software Factories approach to their projects using best practices.



Thomas Stahl: MDSD-spezifisches Projektmanagement

Modellgetriebene Softwareentwicklung (MDSD) bietet ein großes Potenzial, um Projekte oder Produktentwicklungen effizient zu gestalten und nachhaltige Qualität zu sichern. Um dies erfolgreich umzusetzen, sind in der Praxis neben den technischen Voraussetzungen (Generatoren, DSL-Editoren etc.) insbesondere auch stützende methodische und organisatorische Massnahmen notwendig. Dazu zählen:

Der Vortrag zeigt Problemstellungen und praxisbewährte Lösungsmuster in diesem Themenkomplex auf.